Bekenntnisschule
 Schule des Gemeinsamen Lernens / GL Schule
 Kurzinfo
 Durchgängige Sprachbildung im Kontext inklusiver Schulentwicklung
 Qualitätsentwicklung - Auf dem Weg zu einer Feedback-Kultur
 Schulsozialarbeit
 "Ferdi" (Verhaltenstraining für Schulanfänger nach Petermann)
 Wir sind KuVo-Schule!
 Gesundheitsfördernde Schule - Projekt "Klasse2000"
 Wichtige Festlegungen und Verabredungen
 Projekte zur Leseförderung
 Projekt zur Prävention von Schulverweigerung
 Klassenfahrten nach Urft/Eifel
 Zusammenarbeit mit dem AK Zahngesundheit Wuppertal
 Läuse - Nein danke!
 Projekt zur Verhinderung von sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen
 Projekt zur Ich-Stärkung - "Coolness"
 Projekt zum Schutz von Opfern bei Gewalt gegen Kinder und Jugendliche
 Projekte zur Elternarbeit


Bekenntnisschule:


Die katholische offene Ganztagsgrundschule Wichlinghauser Straße in Wuppertal ist eine Bekenntnisschule in kommunaler Trägerschaft.

Bei uns melden Eltern ihre Kinder an, die ausdrücklich eine Unterrichtung und Erziehung im Sinne des katholischen Glaubens wünschen. Dies gilt insbesondere auch für Eltern, die einer anderen oder keiner Glaubensrichtung angehören.

Unterrichtung und Erziehung im Sinne des katholischen Glaubens heißt für uns, katholischen Glauben erfahrbar zu machen. Dies spiegelt sich u.a. in dem Bestreben der Vermittlung von Toleranz im täglichen Umgang miteinander und in der Akzeptanz gegenüber der Verschiedenartigkeit jedes Menschen, als Voraussetzung für ein friedvolles Zusammenleben.

Als katholische Bekenntnisschule ergänzen wir unser Schulleben durch das Feiern der kirchlichen Feste und durch die Pflege der religiösen Bräuche.
Die Kinder unsere Schule nehmen regelmäßig und verpflichtend am katholischen Religionsunterricht teil.
In der Pfarrkirche St. Johann Baptist findet wöchentlich ein Schulgottesdienst statt, den die Klassen turnusmäßig besuchen. Wöchentlich führt der Kantor von St. Johann Baptist eine Singstunde bei uns durch, die die Klassen ebenfalls turnusmäßig besuchen.

Kinder, die nicht schon im Rahmen des offenen Ganztages an einer Hausaufgabenbetreuung teilnehmen, können im "Johanneshaus" an der Hausaufgabenhilfe der Gemeinde teilnehmen. Zudem bieten wir in der Schule zweimal pro Woche eine Hausaufgabenhilfe an.


Schule des Gemeinsamen Lernens / GL Schule:


Im Zuge der schrittweisen Umsetzung der Vorgaben zur Inklusion an allen Schulen, nehmen wir auch Kinder mit besonderem Förderbedarf auf. Nach entsprechender Diagnostik im Rahmen eines Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfes entscheidet das Schulamt über den geeigneten Förderort / die geeignete Schule.


Kurzinfo:


An unserer Schule werden über 300 Kinder in 12 Klassen von 15 Lehrerinnen, 2 Lehrern, einer Sonderpädagogin, einer Sozialpädagogin, einer Schulsozialarbeiterin und einer Lehramtsanwärterin unterrichtet.

In Kooperation mit dem CVJM Oberbarmen bieten wir eine Ganztagsbetreuung von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr (optional bis 17.30 Uhr) mit Mittagessen an.

Zusätzlich bieten wir noch eine verlässliche Betreuung von 8.00 Uhr bis 13.20 Uhr ohne Mittagessen an.

Unterrichts- und Pausenzeiten:
  • offener Anfang ab 7.50 Uhr
  • 8.00 Uhr - 9.30 Uhr: 1. und 2. Stunde
  • 9.30 Uhr – 10.00 Uhr: Pause
  • 10.00 Uhr – 11.30 Uhr: 3. und 4. Stunde
  • 11.30 Uhr – 11.45 Uhr: zweite Pause
  • 11.45 Uhr – 13.20 Uhr: 5. und 6. Stunde (inkl. 5 Minuten Pause)


Zusätzlich zu den normalen Unterrichtsinhalten bieten wir zur Zeit an:

in Klasse 1
  • Basisförderung für Kinder mit Förderbedarf in Wahrnehmung und Feinmotorik
  • Sprachförderung für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache
  • Förderung für Kinder mit sprachlichen und mathematischen Schwächen
  • Förderung für Kinder mit sprachlichen und mathematischen Stärken
in Klasse 2
  • Sprachförderung für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache
  • Förderung für Kinder mit sprachlichen und mathematischen Schwächen
  • Förderung für Kinder mit sprachlichen und mathematischen Stärken
in Klasse 3 und 4
  • Förderung für Kinder mit sprachlichen und mathematischen Schwächen
  • Förderung für Kinder mit sprachlichen und mathematischen Stärken
im Rahmen des offenen Ganztages bis 16.00 Uhr
  • Hausaufgabenbetreuung
  • Förderung im musisch – ästhetischen Bereich
  • Förderung im sportmotorischen Bereich
für alle Kinder mit Griechisch oder Italienisch als Muttersprache
  • Unterricht in der Herkunftsprache (HSU)



Durchgängige Sprachbildung im Kontext inklusiver Schulentwicklung:


"Entscheidend für den Schulerfolg ist das Erreichen eines möglichst hohen Grades an bildungssprachlicher Kompetenz. Schülerinnen und Schüler müssen Fach- und Sachtexte mit ihren Aufgabenstellungen verstehen und sich mündlich und schriftlich differenziert dazu äußern können." (Hauptstelle RAA NRW)

Als eine von fünf Projektschulen in Wuppertal richten wir unsere Schulentwicklung an der "durchgängigen Sprachbildung" in allen Fächern aus.

Zur weiteren Information verweisen wir auf die Seite des Projektes "Sprachschätze Wuppertal": www.sprachschaetze-wuppertal.net.


Qualitätsentwicklung - Auf dem Weg zu einer Feedback-Kultur:


Um die Qualität unserer schulischen Arbeit weiter zu verbessern, wollten wir die Erfahrungen und Meinungen der Betroffenen abfragen.

Hierzu bedienten wie uns in einem ersten Schritt des Konzeptes SEIS (Selbstevaluation in Schulen). Neben den Lehrern und Mitarbeitern des offenen Ganztages wurden die Schüler und die Eltern der 4. Klassen mit einem anonymen Fragebogen befragt:

"Die Bertelsmann Stiftung hat aus der internationalen Praxis heraus ein Steuerungsinstrument erarbeitet, das Schulleitungen und Kollegien helfen soll, Schulentwicklungsprozesse mit Hilfe von Daten zu evaluieren und zu planen: Das Steuerungsinstrument "SEIS" (Selbstevaluation in Schulen) besteht aus einem international tragfähigen Qualitätsverständnis von guter Schule, aus Fragebögen zur Befragung von Schülern, Lehrern, Eltern, Ausbildern und sonstigen Mitarbeitern sowie einem vergleichenden Berichtswesen. Auf der Grundlage der Ergebnisse aus dem Schulbericht leiten die Schulen ihre Maßnahmenplanung ab und beginnen einen Qualitätsentwicklungsprozess. Schulentwicklung wird effizienter, systemischer und nachhaltiger!" (www.seis-deutschland.de)

Im November 2010 haben wir in einem zweiten Schritt die Eltern zu Ihren Einschätzungen und Ihrem Informationsstand zum Thema "Individuelle Förderung" befragt. Die Einschätzungen waren überwiegend positiv. Wir sind bemüht, Anregungen und Bedürfnisse umzusetzen.

Aktuell wollen wir die Effektivität des Unterrichts durch den Einsatz von Kooperativen Lernformen verbessern und befragen dazu die Kinder und die Lehrer.


Schulsozialarbeit:


Ab dem Schuljahr 2015/16 arbeitet Frau Antje Steinborn als Schulsozialarbeiterin an unserer Schule. Sie ist Ansprechpartnerin für alle Fragen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes, bei Fragen zu Hilfen zur Erziehung und vieles mehr.


"Ferdi" (Verhaltenstraining für Schulanfänger nach Petermann):


Schulanfänger müssen sich oftmals vielen neuen Anforderungen stellen, so werden sie z. B. mit festen Schulzeiten, täglichen Hausaufgaben, Bewertung von Leistung oder Vorgaben zum Arbeitstempo konfrontiert. Eine Reaktion auf diese Anforderungen kann sich im Sozialverhalten äußern. "Ferdi" wird hier als Präventionsprogramm eingesetzt. Vorbeugend bekommen Kinder Strategien an die Hand, die ihnen helfen sollen, diese neuen Herausforderungen zu meistern.

Eingebettet in eine altersgerechte Schatzsuche, versuchen die Kinder in vielen Trainingseinheiten, dem Chamäleon "Ferdi" (Vorbildfunktion) zu helfen. Der gemeinsame Weg zum Schatz stellt sie vor Aufgaben, die sie fördern und fordern.




Wir sind KuVo-Schule!


Wie nehmen am Programm Kultur am Vormittag teil, welches maßgeblich von der Winzig-Stiftung finanziert wird.

Unter Anleitung von Künstlern (aktuell einer Theaterpädagogin, einem Tänzer, zwei bildenden Künstlerinnen und einem Trommler) werden den Kindern ab Klasse 2 Zugänge und Erfahrungen zu künstlerischen und kulturellen Bereichen ermöglicht, mit denen sie sonst eher nicht in Kontakt kommen würden.



Das KuVo Programm ist eine Bereicherung unseres Schullebens. Dabei steht der Prozess des aktiven Tuns im Vordergrund. Daneben wollen wir mit Auftritten im Rahmen von Schul- und Stadtteilfesten das "Wir-Gefühl" in unserer Schule stärken und einen Beitrag leisten zur kulturellen Entwicklung im Stadtteil.




Gesundheitsfördernde Schule – Projekt "Klasse2000"


Seit dem 2. Halbjahr im Schuljahr 2013/14 haben unsere Klassen 1 mit dem Projekt "Klasse2000" begonnen.

Das Projekt begleitet Kinder vom 1. bis zum 4. Schuljahr und behandelt alle Themen, die zum gesunden Leben dazugehören: gesund und lecker essen, sich regelmäßig bewegen und entspannen, Probleme und Konflikte lösen, Tabak und Alkohol kritisch beurteilen und auch bei Gruppendruck "Nein" sagen können. Besondere Höhepunkte im Unterricht sind die Stunden der externen Klasse2000-Gesundheitsförderin. Sie führt zwei- bis dreimal pro Schuljahr neue Themen in den Unterricht ein und bringt dafür interessante Spiele und Materialien mit – z.B. einen Atem-Trainer, die Pausenbrot-Drehscheibe, Gefühle-Bücher oder Stethoskope. Anschließend vertiefen die Lehrkräfte diese Themen, so dass in jedem Schuljahr ca. 15 Klasse2000-Stunden stattfinden.


Wichtige Festlegungen und Verabredungen:


Unterricht in jahrgangsbezogenen Klassen
Wir unterrichten die Kinder an unserer Schule in jahrgangsbezogenen Klassen.

Betreten des Gebäudes nur bei Anmeldung
Bei über 300 Kindern mit entsprechend vielen Eltern, Omas, ... ist es im Sinne der Sicherheit für Personen und Sachen von uns nicht zu leisten, jederzeit einschätzen zu können, ob und wo sich schulfremde Personen im Gebäude aufhalten. Aus diesem Grund sind die Eingangstüren ständig verschlossen. Eltern, Angehörige und andere Personen werden nur bei entsprechenden Anliegen und nach Anmeldung im Erdgeschoss beim Schulpersonal eingelassen.

Sicherheit im Schulsport
Entsprechend des "Erlasses zur Sicherheit im Schulsport" dürfen wir nur Kinder am Sportunterricht teilnehmen lassen, die entsprechende Sportkleidung und Sportschuhe mitbringen, ihre langen Haare mit einem Haargummi zusammengebunden und sämtlichen Schmuck abgelegt haben.


Projekte zur Leseförderung - "Lesekompass", "Lesepaten"


Um die Lesemotivation unserer Schüler zu steigern und zu erhalten, gibt es verschiedene Projekte mit der Stadtteilbibliothek und der Pfarrbücherei unserer Gemeinde St. Johann Baptist:
  • Zur Zeit lesen in den Klassen insgesamt fünf Lesepaten mit einzelnen Kindern und unterstützen sie so beim Leselernprozess.
  • Unsere Klassen besuchen alle mindestens einmal pro Schuljahr die Stadtteilbibliothek am Wichlinghauser Markt. Dort lernen die Kinder, wie sie Bücher finden und ausleihen können. Frau Koll, eine der netten Damen der Bibliothek, bereitet spannende Spiele und Rätsel rund ums Lesen vor. Darüber hinaus besuchen wir die Bibliothek zu Autorenlesungen, zweisprachigen Lesungen oder einfach nur zum Stöbern und Schmökern.
  • Nach Themenvorauswahl durch die Klassenlehrer bekommt unsere Schule von Mitarbeitern des Stadtteilservice Wuppertal jede Woche eine neue Bücherkiste von der Stadteilbibliothek Wichlinghauser Markt gebracht, die jeweils gegen eine alte Bücherkiste ausgetauscht wird.
  • In vielen Klassen nutzen wir die vorhandenen PCs unter anderem für das Leseforum "Antolin". Dort kann jedes Kind überprüfen, wie intensiv es ein Buch gelesen hat und ob es sich an die Einzelheiten erinnern kann.

Klassenfahrten nach Urft/Eifel


Traditionell fahren unsere Kinder in der 3. oder 4. Klasse für eine Woche nach Urft/Eifel. Neben den historischen römischen Wasserleitungen bietet das Schullandheim Dalbenden eine Vielzahl von Angeboten und Freizeitmöglichkeiten.




Zusammenarbeit mit dem AK Zahngesundheit Wuppertal


Bereits seit vielen Jahren kommt Frau Braas als Mitarbeiterin des AK Zahngesundheit zu uns in die Schule und erklärt, zeigt und macht mit allen Klassen alles rund um Zähne, Zahnpflege und zahngefährdende Lebensmittel.

So bekommen die Kinder, beginnend im 1. Schuljahr, eine immer wiederkehrende und ihrem jeweiligen Entwicklungsstand angemessene Einführung oder Auffrischung zum Thema Mundhygiene.


Läuse - Nein danke!


Wie alle Einrichtungen, in denen viele Kinder zusammen kommen, hatten auch wir das Problem "Läuse". Trotz aller Information gelingt es Eltern immer wieder nicht, das "Läuseproblem" zu Hause nachhaltig und entgültig zu lösen. Alle unsere Maßnahmen, wie sofortige Information aller Eltern, das Einsammeln und Wegpacken von zum Teil wochenlang hängenden Jacken und Mützen u.v.m. brachten keinen nachhaltigen Erfolg.

Seit 2008 haben wir "Kleidersäcke" für alle Kinder in Schule und Ganztag eingeführt. Seit dieser Zeit ist das Thema "Läuse" deutlich zurückgegangen. Die "Kleidersäcke" sind somit keine Garantie für Läusefreiheit, sie schränken aber ganz offensichtlich die Verbreitung der Läuse über den Kontakt der Kleidung an den Garderoben ein.


Projekt zur Verhinderung von sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen -
"Sag' NEIN! - Mein Körper gehört mir!"


Alle zwei Jahre führen wir das Projekt "Mein Körper gehört mir" durch. An drei Schulvormittagen spielen, besprechen, trainieren Theaterpädagogen mit den Kindern der 3. und 4. Klassen Situationen und Verhaltensweisen gegen sexuellen Missbrauch.

Die Kinder lernen, dass ihr Körper ihr persönliches Eigentum ist, für das sie Mitverantwortung tragen. Das Programm stärkt ihr "Ich", ihr Selbstvertrauen, ihre Bereitschaft zur Abwehr von Übergriffen und zur Suche nach der Hilfe Dritter. Es hilft dem Kind, "Ja" - und "Nein" -Gefühle zu unterscheiden und Gefahrensituationen vorzubeugen.


Projekt zum Schutz von Opfern bei Gewalt gegen Kinder und Jugendliche – "Schau nicht weg!"


Wir wollen mit dazu beitragen, dass Gewalt auch außerhalb der Schule abnimmt. Dazu haben wir uns zusammen mit anderen Einrichtungen der Aktion "Schau nicht weg" angeschlossen.

Bei dieser Aktion geht es darum, potentiellen Opfern nach Möglichkeit Schutz und Hilfe anzubieten. Ein rotes Auge an der Tür von Geschäften oder Privatleuten signalisiert bedrohten Kindern und Jugendlichen: "Ich schaue nicht weg! Ich habe Zivilcourage! Ich mische mich ein!" Das Gleiche wird potenziellen Angreifern durch das rote Auge signalisiert.


Projekte zur Elternarbeit

  • Jeden Mittwochmorgen "Müttertreff": Hilfen und Unterstützung für Mütter mit Migrationshintergrund der Kinder der Klassen 1 und 2 in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Integrationszentrum Wuppertal.
  • "Elterncafé" im CVJM-Haus in der Sonntagstr. 22-24 (bitte auf Aushänge achten)